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Aly Cha - Schnee im April |
In einer klirrend, kalten Winternacht bekommt Asako unerwartet Besuch. Vor der Tür steht ihre Tochter Miho mit ihrer schlafenden, sechsjährigen Tochter Yuki. Das Mädchen hat seine Großmutter noch nie gesehen. Trotzdem soll sie bei ihr bleiben. Vor vielen Jahren hat die Tochter
das gemeinsame Heim im Streit verlassen und zu tief ist die Kluft zwischen den beiden Frauen, als dass Miho auch nur einen Schritt in das Haus setzen würde, sondern ihre Tochter auf der Türschwelle ihrer Mutter übergibt und dann sofort wieder verschwindet. Nur bis zur Kirschblütenzeit solle sie dortbleiben, dann werde Miho sie abholen und mit ihr nach Amerika gehen. Als jedoch im Garten die blassrosa Blüten zu fallen beginnen und Tag um Tag vergehen, wird Asako klar, dass ihre Tochter nicht wieder kommen wird und dass sie fortan allein für ihre Enkelin sorgen muss.
Doch die Geschichte nimmt ihren Anfang viele Jahrzehnte früher, auf einer winzigen japanischen Fischerinsel - und eröffnet damit die ganz persönliche Tragödie von vier Frauen einer Familie in vier aufeinander folgenden Generationen, die alle tapfer versuchen dem Schicksal, das für sie vorbestimmt scheint, zu entkommen.
Ein sehr bewegendes, tief berührendes Buch!
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